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“Sobald wir alle unsere Arbeit auf dieser Erde erledigt haben, ist es uns erlaubt, unseren Leib abzuwerfen, welcher unsere Seele, wie ein Kokon den Schmetterling, gefangen hält. Wenn die Zeit reif ist, können wir unseren Körper gehen lassen, und wir werden frei sein von Schmerzen, frei von Ängsten und Sorgen ­ frei wie ein wunderschöner Schmetterling, der heimkehrt zu Gott."
   
Am 24. August 2004 ließ Elisabeth ihren irdischen Kokon hinter sich und wurde ein schöner Schmetterling. Ihre Familie war von der Fülle der Teilnahme überwältigt, die nach ihrem Hinscheiden aus aller Welt eintraf, und möchte allen freundlich mit ihr Verbundenen ihren aufrichtigen Dank aussprechen.

Wir erhielten 1000 Kondolenzschreiben über E-mail und fast ebenso viele Grußkarten. Großzügige Spenden wurden für Zwecke gestiftet, die Elisabeth am Herzen lagen. Hospiz-Organisationen, Kirchen, hiesige sowie internationale Krankenhäuser ehrten Elisabeths Leben auf vielfältige Weise, vom einfachen Statement eines ihrer berühmten Aussprüche über umfangreiche Zeitungsartikel bis zu Gedenkgottesdiensten. Die Bedeutung ihres Lebenswerks wurde in Funk und Fernsehen, in Zeitungen und Zeitschriften auf der ganzen Welt gewürdigt. Wie ihr langjähriger Freund Balfour Mount bemerkte: "Ihr Leben war eine mutige Pilgerreise, die zu einer Reform des Gesundheitswesens, zu existentiellen Fragestellungen und zur Linderung des Leidens in allen Ländern der Erde geführt hat. Sie hat uns durch ihre Gegenwart bereichert. Sie hinterläßt eine Welt, in der vieles sich zum Besseren gewandelt hat."

Elisabeths Werk wird weiterleben. Die Elisabeth Kübler-Ross Stiftung wurde zum Zeitpunkt ihrer Beerdigung gegründet zur Förderung und Unterstützung der von Elisabeth befürworteten Organisationen. Die Stiftung hat eine eigene Zielrichtung entwickelt: Sie stellt sich die Aufgabe, sterbenden Patienten und trauernden Familien weiterhin auf der Basis von Elisabeths Prinzipien über Tod und Sterben eine Unterstützung zu bieten, die der ganzen Gemeinschaft zugute kommen soll.

Die Elisabeth Kübler-Ross Stiftung plant in Partnerschaft mit der MISS-Stiftung, einer gemeinnützigen internationalen Vereinigung, die Familien beim Tod eines Kindes beisteht, ein "Elisabeth-Haus" in Phoenix, Arizona, zu errichten, ein "Community Compassion Center" als Refugium für umfassende Schmerzintervention und Schmerzerziehung. Das Elisabeth-Haus bietet seine Dienste jedem Leidtragenden
in der Gemeinschaft an mittels Selbsthilfegruppen, individueller Beratung, Workshops und einer weiterführenden Ausbildung für Beschäftigte im Gesundheitswesen, Kunst- und Musiktherapie sowie einer Bibliothek und medialen Ressourcen. Durch die Partnerschaft zwischen der EKR-Stiftung und der MISS-Stiftung besteht überdies die Möglichkeit einer akademisch anerkannten Fortbildung.

Die Elisabeth Kübler-Ross Stiftung ist außerdem dabei, eine Website einzurichten: www.elisabethkublerross.com, als Medium der Kontaktaufnahme mit den vielen Menschen, deren Leben sich durch ihre Erfahrung mit Elisabeth und ihrer Arbeit verändert hat. Der „Online“-Laden wird demnächst die vervollständigte DVD-Diskette über die Beerdigungsfeier, die Kassette mit 5 CDs mit "Lessons From a Dying Patient", ihr "Real Taste of Life Journal", sowie zahlreiche andere Objekte aus ihrem Archiv anbieten. Die Website wird außerdem ermöglichen, ihre vielen Bücher in verschiedenen Sprachen direkt von Amazon.com zu erwerben.

Auch die Publikationen Elisabeths werden als ihr Vermächtnis weitergeführt werden. Im späten Frühjahr oder frühen Sommer wird das Buch On Grief and Grieving ("Über Schmerz und Trauer") erscheinen und zum Verkauf kommen. Ihr Ko-Autor David Kessler arbeitete mit Elisabeth während der letzten Monate ihres Lebens, um dieses letzte Buch fertigzustellen. Freundinnen von Elisabeth, Fern Stewer-Welch und Rose Winters, arbeiten zur Zeit an der Herausgabe des Bandes Tea with Elisabeth ("Zum Tee bei Elisabeth"), einer Huldigung, die das bemerkenswerte Leben und Werk von Elisabeth mit Kommentaren und persönlichen Erinnerungen von Familienmitgliedern, engen Freunden und berühmten Persönlichkeiten erschließt, deren Leben und Karriere durch eine flüchtige oder längere Begegnung mit Elisabeth berührt und oftmals dramatisch verändert wurde.

Helfen Sie uns, den Geist von Elisabeth lebendig zu erhalten! Spenden Sie der EKR-Stiftung, und seien Sie versichert, daß Ihre Unterstützung für diejenigen, deren Leben vom Tod heimgesucht wurde, eine wirkliche Hilfe bedeutet.

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Ab dem 31.Juli, wird der Film "Dem Tod ins Gesicht sehen" in den Deutschen Kinos starten. Zuerst in Berlin, mit fünf Kinos, sowie in Hannover, Hamburg, München, Freiburg - später wird der Film auch in Köln und vielen anderen Deutschen Städten gezeigt. Für mehr Informationen gehen Sie bitte auf die Ofizielle Film website:
www.kuebler-ross.de

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